Samstag, 2. Mai 2020

Direktes Zwiegespräch mit deinen Kund[inn]en – Zutatenliste für deinen Newsletter

TEXTSCHUPPEN Newsletter: Die 10 wichtigen Bausteine

Du möchtest in den direkten Kontakt kommen mit deinen Kund[inn]en? Um mehr über sie zu erfahren, dich auszutauschen? Und um dich regelmäßig zu melden, damit eure Beziehung lebendig bleibt?

Deshalb hast du beschlossen einen Newsletter zu versenden – ein zuverlässiges Lebenszeichen direkt ins elektronische Postfach deiner Kund[inn]en.

Aber was muss da eigentlich alles rein und was gibt es dabei zu bedenken?

Was deine Lese[innen] zuerst sehen, wenn deine Nachrichten im Postfach anlanden sind:

#1 Dein Absendername

… ist das Erste, was die Leser[innen] deines Newsletters sehen.  Besser also, er kommt vertraut daher. Da es mittlerweile sehr weit verbreitet ist, sein Unternehmen als Soloselbständige[r] unter dem eigenen Namen zu führen – Motto: das Unternehmen als Personenmarke – steht dann als Absenderadresse dein Name.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich kann diese Namen in meinem Postfach manchmal nur schwer zuordnen. Gerade wenn ich einen Newsletter frisch abonniert habe – auf Probe – hat sich der Name noch nicht sicher in meinem Kopf eingenistet. Dann ist die Post von „Walter“ ruckzuck im digitalen Altpapier, weil ich sie für Spam gehalten habe.

Füge deinem Absendername deshalb ein Ikon oder einen Slogan hinzu, der bestenfalls kurz dein Angebot beschreibt. Deine Post wird garantiert von deinen Lesern besser wiedererkannt.

#2 Dein Betreff

Der Betreff ist deine Bitte um Einlass in die Aufmerksamkeit deiner Leser. Er hat die schwierige Aufgabe, herauszuwinken zwischen all den Betreffzeilen im Postfach und gleichzeitig mit wenigen Worten zu verkünden, worum es geht – warum die Leser diese Post besser sofort lesen. Keine leichte Aufgabe für diesen kleinen Kerl, denn oft zeigt das E-Mail-Programm nur die ersten 30 Zeichen des Betreffs an.

Aus diesem Grund vermeide „Newsletter #35“ oder „Neue Nachrichten von Walter“ als Betreffzeilen. Zumindest, wenn du möchtest, dass deine Post gelesen wird.

#3 Preheader

Einige E-Mail-Clients zeigen einen Preheader an beim Empfang der Mail. Das ist ein kleiner Info-Text mit 40 bis maximal ca. 250 Zeichen.

Unterstütze hier deinen Betreff:
  • mit einem Call-to-Action,
  • mit einer kurzen Inhaltsangabe deines Newsletters
  • und mit dem Hinweis auf die Webversion deines Newsletters, falls der E-Mail-Client die Nachricht nicht richtig anzeigt.

Auch auf die Gefahr hin, dass der Preheader bei einzelnen deiner Leser[innen] nicht oder verkürzt angezeigt wird, erhöhst du die Chance deine Öffnungsrate zu verbessern – nutze sie.

Hinweis: Falls du keinen eigenen Text für den Preheader schreibst, erscheint in dem reservierten Bereich automatisch der Anfang deines Newsletter-Textes.


Wenn deine Leser[innen] jetzt beschlossen haben, deinen Post zu öffnen, hast du bis hier alles richtig gemacht. Enttäusche sie jetzt nicht und lass dem Inhalt die gleiche Sorgfalt angedeihen:

#4 Die Bilder

Bilder helfen dir, deinen Newsletter unverwechselbar zu machen. Wie ein sorgfältig ausgewähltes Briefpapier, das bereits im Briefkasten flüstert, hier kommt Post von deiner Brieffreundin Alma.

Die erste Möglichkeit ist, ein Bild mit deinem Logo und passend zu deinem Branding passend im Kopf zu platzieren. Eine weitere unterstützt deine Botschaften mit wechselnden Bilder thematisch angepasst an den Text. Welche Lösung für dich besser passt, hängt von deinem Angebot ab.

Eine liebevolle Gestaltung verlockt aber definitiv zum näheren Draufschauen auf deine Post. Sie schenkt deinen Leser[innen] das Gefühl, dass ein Brief anlandet, der Sorgfalt und Wertschätzung ausdrücken soll.

#5 Die Anrede

Du oder Sie, dass hast du ja vermutlich bereits festgelegt, als du deine Positionierung und deine Zielgruppe festgelegt hast. Auf jeden Fall sollte die Anrede persönlich sein. Also erfrage bei der Anmeldung deiner Abonnent[innen] die Informationen, die du benötigst, um sie persönlich anzusprechen.

#6 Die Einleitung

Brauchst du eine Einleitung? Das kommt darauf an, wie du in das Thema einsteigen möchtest. Unter Umständen ist es besser, mitten drin einzusteigen, mit einer Frage, einem Problem oder einer kleinen Geschichte. Alle drei können deinen Leser[innen] schnell zurufen, worum es geht. Wie deine Nachbarin von Gegenüber, die mit „Hast du schon das von Gertrud gehört?“ sofort deine Aufmerksamkeit fesselt, auch wenn du es gerade eilig hast oder dein Magen knurrt.

Und dann ist immer noch Zeit und Platz für eine kurze oder längere, dramatische Einleitung. Denn jetzt stehen deine Leser[innen] du schon auf der anderen Straßenseite und sind bereit, die ganze Geschichte zu hören.

Dein Newsletter: Der Inhalt folgt deinen definierten Zielen.

#7 Der Content

Warum deine Leser[innen] deine Post lesen? Das hängt von den Zielen deines Newsletter ab: du

  • … lieferst wertvolles Wissen,
  • … schickst regelmäßig nützliche oder wunderschöne Accessoires zu deinen eigentlichen Produkten, die sie sich ausdrucken können, 
  • … bringst sie regelmäßig zum Schmunzeln.
  • Oder du lieferst einen sinnstiftenden Mix aus verschiedenen Inhalten.
Ganz egal, für welche Ziele du dich entscheidest zwei Dinge sind wichtig hierbei:
  1. Lege pro Newsletter ein Ziel und eine Botschaft fest. Diese Botschaft ist die Primadonna dieses einen Newsletters, um die sich alles dreht. Führe keine Nebenrollen ein, die kurz noch weitere Meldungen dazwischen schreien. Das lenkt ab, von deiner Hauptbotschaft und verwirrt im schlimmsten Fall deine Leser[innen]. Verwirrte Gehirne neigen dazu, sich abzuschalten.

  2. Enttäusche nicht. Dein Newsletter nörgelt, schreib‘ mich endlich, ich muss morgen raus. Aber dir fällt nix ein und es gibt keinen Notfall-Content. Bitte saug dir nicht irgendwas aus den Fingern oder den Eingeweiden deiner Festplatte. Deine Leser[innen] merken das. Einmal werden sie es vermutlich auch durchgehen lassen, die ganz harten Fans auch zweimal. Aber dann werden sie beginnen, sich abzumelden. Lass den Newsletter-Termin besser verstreichen und nutze die Zeit, dir über Inhalte für die Zukunft Gedanken zu machen.
Wünschst du dir einen Ideen-Flüsterer, der dir hilft, deinen Themenplan mit neuem Leben zu füllen? Dann abonnieren meinen Newsletter. Als Danke-Schön sende ich dir meinen 5-Schritte-Plan zu inspirierendem Content für deinen Newsletter. Im Zusammenspiel mit einem Kaffee und einer Kugel deiner Lieblingseiscreme sind die drei ein Spitzenteam. 
 

Und möglicherweise bemerken deine Leser[innen] den einmal ausgebliebenen Brief gar nicht. Oder freuen sich über den nächsten, gewohnt liebevoll professionell befüllt, umso mehr.


Vermutlich beendest du deinen Newsletter mit einem Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen und Grüßen:

#8 Call to Action – oder was wünschst du dir von deinen Leser[inne]n

Botschaft und Ziel hast du festgelegt, als du den Inhalt des aktuellen Newsletters bestimmt hast. Ist deinen Leser[innen] das Ziel auch klar geworden? Das, was du dir jetzt als Reaktion wünschst? Mach es ihnen trotzdem leicht. Teile ihnen mit, was sie jetzt tun sollen. Aber bitte nicht, indem du anordnest „Jetzt hier bestellen“.  Das „sofort“,  ich höre es förmlich, obwohl es dort gar nicht steht. Sondern indem du kurz ein Bild in meinem Kopf entstehen lässt, was mich erwartet, wenn ich jetzt handle.

Die Deadline für deinen Newsletter drängelt? „Ja, ich will neue Themen-Ideen für meinen Newsletter. Damit ich Terminstress vermeide.“

#9 P.S.

Nur eine Botschaft pro Newsletter. Das ist die Regel. Du kannst also das P. S. nutzen, um deine Botschaft noch einmal zu unterstreichen mit einem klitzekleinen Zusatzaspekt, den du im Hauptteil noch nicht erwähnt hast. Oder du pfeifst an dieser Stelle auf die Regel und gibst schon mal einen Ausblick auf den kommenden Newsletter: Das Thema, ein besonderes Freebie oder einen wichtigen Termin. Das weckt die Neugierde und die Vorfreude.

Rechtliche Hinweise, deine Kontaktdaten, eine wiederkehrende Botschaft finden hier Platz. Mit einer schönen Grafik oder einem Foto von dir, kommen sie gleich ein wenig charmanter daher. Das Gleiche gilt, wenn du den in der Regel voreingestellten Text des E-Mail-Versenders an deinen restlichen Text und Ton anpasst.

Was meinst du? Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Etwas was du für unverzichtbar hältst bei einem Newsletter? Dann schreib es mir doch in die Kommentare. Ich freu mich darauf, mit dir ins Gespräch zu kommen.

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